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Umbau einer Tischkreissäge

Persönlicher Erfahrungsbericht devil Nachmachen auf eigene Gefahr tongueout

shame Noch in Arbeit

Ich habe mir eine billige Tischkreissäge zugelegt, die ich so modifizieren will, dass sie für meine Zwecke ausreicht. Meine Wahl fiel auf eine Güde TK 2400 P für etwas über 100€. Diverse Erfahrungsberichte ließen erahnen, dass sie für ernsthaftes Arbeiten nicht taugt. Ein paar Schnitte zum Test haben diese Erwartung auch bestätigt. Anschläge, Schlitten etc. sind ziemlich unbrauchbar, die Antriebseinheit und Sägeblatthalterung sehen allerdings ausreichend solide aus.

Ich habe diese Säge ausgewählt, weil sie einen Höhen- und Neigungsverste­llmechanismus hat. Die üblichen Umbauberichte mit modifizierten Handkreissägen lassen das nur umständlich oder beim Einsatz teurer Maschinen zu.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich das in einen geeigneten und stabilen Tisch einsetze.

Ich habe mal bei Ikea einen Restposten Tische aus stabilem Leimholz abgestaubt. Die waren so günstig, dass ich gleich 10 Stück davon genommen habe. Einen davon habe ich jetzt für das Sägeprojekt geopfert. Die Säge ist mit Rampa Muffen von unten an den Tisch geschraubt, für das Sägeblatt habe ich einen dünnen Schlitz gefräst. Bei dieser Variante geht zwar ein deutlicher Teil der Schnitttiefe verloren, aber sie ist einfach umzusetzen und es muss sich erst mal zeigen, ob die Säge einen Mehraufwand überhaupt lohnt.

Ich habe mit Alu-Profile besorgt, die so bemessen sind, dass eine M8 Mutter als Nutstein eingeschoben werden kann. Als Aufnahme habe ich dann eine passende Nut in die Tischplatte gefräst.

Letzte Änderung 22.02.2014